Australien - Verwirklichung einer ganz verrückten Idee

 

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Sonnabend, 16. Dezember 2006

Melbourne - Dubai
Beide Teilstrecken unseres Fluges verliefen völlig unproblematisch, auch das Hotel in Dubai haben wir für fünfzig Dirham erreicht. Dann aber kam die Überraschung, denn das Zimmer konnte erst um zwölf Uhr bezogen werden, wir standen aber schon um sieben Uhr in der Lobby. Wir haben das Beste daraus gemacht und schon einmal ein wenig Dubailuft geschnuppert. Die war zu dieser Zeit recht kühl (17 Grad), wurde auch im Laufe des Tages nie wärmer als 25 Grad, gerade angenehm, um am Hafen spazieren zu gehen. Auf eine Stadtrundfahrt haben wir verzichtet, wir wollten nicht schon wieder fünf Stunden im Auto sitzen. Also haben wir uns auch nach dem Einchecken und einer kurzen Erfrischungspause (ich im Pool auf dem Dach, Elke im Bett) wieder auf die Socken gemacht.
Unsere Füße qualmen jetzt zwar, wir haben aber viel gesehen und erlebt (Soukhs, Hafenfahrt, Essen in einer wilden Kneipe, Leben im und am Hafen). Dubai ist verrückt, auf der einen Seite hochmodern und protzig, auf der anderen wie im Mittelalter. Im Hafen stauen sich die LKW, die ihre Waren anliefern, die dann durch Kulis von Hand auf alte Holzschiffe geschafft werden. Limousinen wechseln ab mit Handkarren, schwarzgekleidete, dicht verschleierte Frauen telefonieren auf der Straße mit Handys, der Muezzin singt gegen Weihnachtslieder an.
Das Hotel hat uns eine Flasche Rotwein zur Begrüßung spendiert, die werden wir jetzt köpfen, es ist halb acht Uhr Dubai-Zeit, austrinken und dann wohl gut schlafen, denn der Schlaf ist etwas zu kurz gekommen in den letzten Stunden.
Während unseres dritten Marsches in die Stadt haben wir darüber gesprochen, ob es gut war, hier in Dubai eine Zwischenstation einzulegen, oder ob wir doch hätten in einem Rutsch nach Hause fliegen sollen. Beide hatten wir dieses Gefühl, dass wir jetzt möglichst schnell zurück wollten. Nach dem guten Essen und der Hafenfahrt waren wir jedoch froh, die Entscheidung so getroffen zu haben. Wir werden morgen erholter in der Heimat ankommen und dadurch wird der Abschluss unseres ganzen Unternehmens runder werden.
17.10.08 13:07
 


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